Stadtansicht mit Kirche St. Michael
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Allgemeine Stadtführung durch Schwäbisch Hall
- die bekanntesten Sehenswürdigkeiten -
     
 
Die meisten Führungen beginnen beim Touristikamt am Marktbrunnen. Er fügt sich in das Panorama der Nordseite des Marktplatzes ebenso harmonische ein wie der Pranger, der aus der Renaissance stammt.
 
Kirche St. Michael
 

Marktplatz

Vom Marktbrunnen aus erschließt sich der Marktplatz als Symbiose verschiedenster  Baustile. Die Kirche St. Michael thront mit dem romanischen Turm und der gotischen Erweiterung über dem Marktgeschehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die ehemalige Residenz des Reichsschultheißen, des Vertreters des Kaisers in der Reichsstadt Hall. Das in der Renaissance erbaute Franziskanerkloster mit imposanten Portalen fügt sich im südwestlichen Teil ein. Mächtige Fachwerkhäuser ergänzen die hochmittelalterliche Bausubstanz. Der Marktplatz wird maßgeblich von den Barockgebäuden geprägt, die nach dem großen Stadtbrand 1728 errichtet wurden. Dazu gehören das palaisartige Rathaus, die Bürgertrinkstube und das Sibilla-Egen mit  Stierschem Haus. Die mächtige Freitreppe bildet die einmalige Kulisse für die überregional bekannten Freilichtspiele, aber auch für Hochzeiten, die Auftritte der Sieder und den Wochenmarkt. Ein Besuch der Kirche St. Michael über den Nordeingang lohnt sich allemal. Hier wirkte der überregional bedeutende Reformator Johannes Brenz, der in der Pfarrgasse wohnte. Der Marktplatz spiegelt so die wechselvolle Geschichte der Stadt wider. Verlässt man diesen zentralen Ort in südlicher Richtung, kommt man in das ehemalige Adelsviertel.

 
Eingang Obere Herrengasse
 

Das Adelsviertel

In diesem Teil der Stadt lebten vorwiegend Patrizier. Sie gehörten zur Führungsschicht. Die Obere Herrengasse führt quer durch diesen bedeutenden Teil der ehemaligen Reichsstadt. Mächtige Häuser säumen diese mittelalterlich geprägte Gasse.  Die meisten Gebäude haben ihren Ursprung vom 12. bis ins 15. Jahrhundert. Noch heute werden sie überwiegend als Wohn- und Wirtschaftsgebäude genutzten. Sie überstanden diese lange Zeit, weil dieses Stadtgebiet keinen nennenswerten Verwüstungen ausgesetzt war. Alle Häuser haben eine bewegte Geschichte: Mörike lebte hier einige Monate, aber auch der Beetsaat der israelitischen Gemeinde und das Wohnhaus des Rabbiners befanden sich dort. Reizvolle Einblicke bieten die steilen Gassen zwischen der Oberen und Unteren Herrengasse. Dabei werden die Hanglage, die mächtigen Fundamente und Kellerräume augenfällig.

 
Neubausaal mit Schiedgraben
 

Stadtbefestigung

Folgt man den Herrengassen, erreicht man die südliche Stadtbefestigung mit dem mächtigen Neubausaal und dem beeindruckenden Schiedgraben. Ihn legten die Haller künstlich an, um vor Angriffen der feindlich gesinnten Nachbarn gewappnet zu sein. Diese hatten ihre Burg unmittelbar vor den Toren der Stadt. Drei Türme, teilweise mit Zugbrücken, hielten den Feind in Schach. Weder die gegnerischen Limpurger, noch die aufständischen Bauern 1525 konnten die Stadt einnehmen. Die geschickte Politik im 30jährigen Krieg trug dazu bei, dass Hall trotz seiner strategisch ungünstigen Lage einer Verwüstung durch heranrückende Truppen entging.

 
Eingang ins HFM über die Keckengasse
 

Hällisch-Fränkisches Museum

Am unteren Teil des Schiedgrabens befindet sich in exponierter Lage das Hällisch-Fränkische Museum, das von der Stadt und vom Historischen Verein getragen wird. Im mächtigen Keckenturm aus dem 12. Jahrhundert sind die Exponate aus der Urgeschichte bis ins 18. Jahrhundert zu besichtigen. In der neu restaurierten Stadtmühle kann man sich über die Haller Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts informieren. Einen Besuch der Ausstellung sollte man sich nicht entgehen lassen. 

 
Unterwöhrdt mit Kocherinsel
 

Kocherinseln

Ist man am Museum angelangt, hat man das Kochertal erreicht. Der Fluss teilt sich in 3 natürliche und einen künstlichen Seitenarm.  Es ergeben sich damit  reizvolle Kocherinseln, die zum Verweilen einladen. Von den Inseln aus ergibt sich ein imposantes Ambiente mit Fachwerkhäusern, die die Stadt von der Flussseite aus schützten. Zudem hat man den schönsten Blick  auf den bisherigen Weg: St. Michael, Rathaus, Adelsviertel, Museum.

 
Blick vom Schiedgraben auf Globetheater und Würthmuseum
 

Globetheater und Würthmuseum

Auf dem exponierten Platz auf dem Unterwöhrdt errichtete man 1999 ein Globetheater, das über 600 Plätze bietet. In den Sommermonaten ergänzt das Programm die Freilichtspiele. Geht man über den "Roten Steg", gelangt man in die Katharinenvorstadt zur Kunsthalle Würth. Dort können in angenehmer Atmosphäre Werke renommierter Künstler besichtigt werden. Dies sollte man sich nicht entgehen lassen.

 
Haalplatz mit Solequelle
 

Haalplatz mit Haalbrunnen

Vom Unterwöhrdt aus geht man über den Sulfersteg, vorbei am gleichnamigen Turm zum Haalplatz, der heute als Parkplatz genutzt wird.  Dort befindet sich die Solequelle. Um diese Solequelle standen zumindest seit dm 13. Jahrhundert Siedehäuser, in denen aus dem Salzwasser reines Salz gewonnen wurde.  Weit über 100 Menschen arbeiteten dort. Es war der Hauptwirtschaftszweig. Nicht wenige Gewerbetreibende lebten als Zulieferer von der Saline. Als aber Hall 1802/03 seine reichsstädtische Autonomie verlor und an Württemberg fiel, sank die Bedeutung als Wirtschaftsstandort. Hinzu kam, dass bei Heilbronn Steinsalz abgebaut werden konnte. So kam die Haller Saline in eine Strukturkrise. Anfang des 20. Jahrhunderts stellte man endgültig die Salzproduktion ein.  Heute ist eine Spezialbank der größte Arbeitgeber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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